====== GA52 Estrutura ====== //Hölderlins Hymne "Andenken" (WS 1941-1942) [1982]// ** INHALT ** * 1. Was die Vorlesung nicht will. Über literarhistorische Erforschung und willkürliches Deuten der Dichtung * 2. Versucht wird, das von Hölderlin gedichtete Wort zu denken * 3. Das Gedichtete im Wort der wesentlichen Dichtung überdichtet den Dichter und die es Hörenden * 4. Die wesentliche Einzigkeit der Dichtung Hölderlins unterliegt keinem Beweisverlangen * 5. Dichtendes Wort und Sprache als Verkehrsmittel. Planetarische Entfremdung zum Wort * Wiederholung * 1) Das Gedichtete denken * 2) Hören auf das Gedichtete ist Horchen: Warten auf das Kommen des anfänglichen Wortes * 6. Eindeutigkeit der Logik und Reichtum des echten Worts aus der Unerschöpflichkeit des Anfangs * 7. Hinweis auf Werkausgaben **HAUPTTEIL** **»Andenken«** * 8. Warnung vor bloßer Bewunderung der Schönheit des Gedichts * 9. Vorverständigung über ›Inhalt‹ und Gedichtetes im Gedicht * Wiederholung * 1) Der Reichtum des dichtenden Wortes * 2) Dichten und Denken als geschichtliches Handeln * 3) Verwandlung des Biographischen im Gedichteten * 10. Das Gedichtete der Dichtung und der Gedichtinhalt sind nicht das Selbe **Erstes Hauptstück** Eintritt in den Bereich des Gedichts als Wort * 11. Beginn und Schluß des Gedichts * 12. Über die Sprache: Dichtendes Wort und lautende Wörter * 13. Die Sprache in unserem geschichtlichen Augenblick * 14. Vorblick auf die Einheit des Gedichts * Wiederholung * 15. Dichten und neuzeitliche Naturerklärung. Zur Lehre von »Bild« und »Metapher« * 16. »Der Nordost wehet«. Die Gunst der Zugehörigkeit in den Dichterberuf * 17. Das »Grüßen«. Über die Gefahr der psychologisch-biographischen Erklärungssucht * 18. Norbert von Hellingrath über »Hölderlins Wahnsinn«. Gedenken an von Hellingrath * 19. Hölderlins Ver-rückung als Einrücken in einen anderen Wesensort * 20. Das »Gehen« des Nordost. Das »grüßende« Mitgehen des Dichters * Wiederholung * 21. Von der ersten zur zweiten Strophe. Das grüßende Hindenken als Seinlassen des Gegrüßten. Das Gegrüßte denkt sich dem Dichter zu * 22. In der vom Gruß des Dichters versammelten Einheit des Gegrüßten erstehen Tagewerk und Wohnstatt des Menschen **Zweites Hauptstück** »Feiertage« und »Fest« in Hölderlins Dichtung * 23. Vorläufige Hinweise durch Anführung von »Stellen« aus der Dichtung * Wiederholung * 24. Feiern als Innehalten mit der Arbeit und Übergang in die Besinnung auf das Wesenhafte * 25. Der Glanz des Wesenhaften in der Feier. Spiel und Tanz * 26. Die Wesensbeziehung zwischen Fest und Geschichte. Das »Brautfest« der Menschen und Götter * 27. Das Festliche als Ursprung der Stimmungen. Freude und Trauer: Das Epigramm »Sophokles« * Wiederholung * 1) Feiern als Freiwerden in der Zugehörigkeit zum Ungewöhnlichen * 2) Unscheinbare Feier im Nachklang des »Gewohnten« eines Tages: Erste Strophe der Elegie »Brod und Wein« * 3) »Das Fest« und das Er-eignis. Das Fest des Geschichtstages in dem Griechenland. Hölderlin und Nietzsche * 28. Das Grüßen der Frauen. Ihr Mitbereiten des Festes. Die Frauen des südlichen Frankreich und das gewesene Fest des Griechenlandes * Wiederholung * 29. Übergang als Versöhnung und Ausgleich * 30. Die »Nacht«: Zeit-Raum des Denkens an die gewesenen Götter. Übergang in der Aufnahme des Untergangs und Vorbereitung des Aufgangs * 31. Das Sichschicken der Götter und Menschen in das Schickliche. Das Schickliche und das Schicksal * 32. Auffassung des Schicksals im rechnenden Denken der Metaphysik und »Schicksal« im Sinne Hölderlins * 33. Das Fest als ausgleichende Weile für das Schicksal * 34. Der Übergang vom Gewesenen des Griechenlandes ins Künftige: Die verhüllte Wahrheit der Hymnendichtung * Wiederholung * 1) Die Herkunft des gedichteten Übergangs. Die in den Übergang gerufenen »Halbgötter«. Hegel und Hölderlin * 2) Das Schickliche für Menschen und Götter ist das Heilige. Das Schicken der Fuge als sein-lassen * 3) Fügung als Loslassung in Wesenssuche und Wesensverlust. Die Irre und das Böse * 4) Der Zeitcharakter der »Weile« und der metaphysische Begriff der Zeit * 35. »Einwiegende Lüfte ...«: Die Bergung in den Ursprung, das Eigenste der Menschen und Götter. »Goldene Träume ...« * 36. Zwischenbemerkung über wissenschaftliche Erklärungen der Träume * 37. Der Traum. Das Traumhafte als das Unwirklichte oder Nichtseiende * 38. Griechisches Denken des Traums. Pindar * Wiederholung * 39. Der Traum als schattenhaftes Erscheinen des Entschwindens ins Lichtlose. Anwesung und Abwesung * 40. Das Mögliche als Anwesung des Entschwindens aus – und als Erscheinen des Ankommens in der ›Wirklichkeit‹ (dem Seyn) * 41. Hölderlins Abhandlung »Das Werden im Vergehen«. Traum als Bringen des Möglichen und Bewahren des verklärten Wirklichen **Drittes Hauptstück** Die Suche nach dem freien Gebrauch des Eigenen * 42. Zögernde Scheu des Übergangs auf »langsamen Stegen« * Wiederholung * 43. Griechenland und Germanien: Die Ufer und Seiten des Übergangs zum Lernen des geschichtlich Eigenen * 44. Das Eigene als das Heilige des Vaterlandes, den Theologien und historischen Wissenschaften unzugänglich. Das »Höchste« * 45. Der Übergang von der zweiten zur dritten Strophe. Die Gründung im Heimischen * 46. Zwischenbemerkung über drei Mißdeutungen von Hölderlins Wendung zum »Vaterländischen« * 47. Das Lernen der Aneignung des Eigenen * 48. Das Eigene der Deutschen: »Die Klarheit der Darstellung« * 49. Trunkenheit des höheren Besinnens und Nüchternheit der Darstellung im Wort * 50. Das »dunkle Licht«: Das im freien Gebrauch des Eigenen Darzustellende * 51. Die Gefahr des Schlummers unter Schatten. Die »seelenvolle« Besinnung auf das Heilige im Fest **Viertes Hauptstück** Das Gespräch mit den Freunden als schickliche Vorbereitung des Fests * 52. Das »Gespräch« im geläufigen Verständnis und in Hölderlins dichterischem Wortgebrauch * 53. Die »Meinung« des »Herzens« im Gespräch: Das Heilige * 54. Das Hören im Gespräch auf Liebe und Tat, die als Feier das Fest vorausgründen * 55. Die Gefährdung des dichterischen Gesprächs von Liebe und Taten durch das Geschwätz * 56. Das dichterische Gespräch als »Andenken« * 57. Die Frage, wo die Freunde sind, und das Wesen der künftigen Freundschaft * 58. Die Scheu der Freunde vor dem Gang an die Quelle * 59. »Quelle« und »Strom«. Der Reichtum des Ursprungs * 60. Erste Aneignung des »Reichtums« auf der Meerfahrt der Dichter ins Fremde * 61. Das »jahrlange« Lernen des Fremden auf der Meerfahrt einer langen festlosen Zeit * 62. Das einige Andenken an den Ort der Freunde und an das zu dichtende Schickliche * 63. Das Wort vom rückwärts gehenden Strom: Die scheue Ahnung des Wesens von Anfang und Geschichte * 64. Der Gang in die Fremde, das »tapfere Vergessen« des Eigenen und die Heimkehr * 65. Das Stiften des kommenden Heiligen im Wort **ANHANG** * Aufbau der Auslegung der genannten Dichtungen Nachwort des Herausgebers ** CONTEÚDO ** * 1. O que a preleção não quer. Sobre a investigação histórico-literária e a interpretação arbitrária da poesia * 2. Tenta-se pensar a palavra poetada por Hölderlin * 3. O poetado na palavra da poesia essencial ultrapassa em poetar o poeta e aqueles que a ouvem * 4. A singularidade essencial da poesia de Hölderlin não está sujeita a nenhuma exigência de demonstração * 5. Palavra poetante e linguagem como meio de comunicação. Estranhamento planetário em relação à palavra * Repetição * 1) Pensar o poetado * 2) Ouvir o poetado é escutar: esperar a vinda da palavra inicial * 6. Univocidade da lógica e riqueza da palavra autêntica a partir da inesgotabilidade do início * 7. Indicação sobre as edições das obras **PARTE PRINCIPAL** **»Andenken« (Recordação)** * 8. Advertência contra a mera admiração da beleza do poema * 9. Pré-compreensão sobre ›conteúdo‹ e poetado no poema * Repetição * 1) A riqueza da palavra poetante * 2) Poetar e pensar como agir histórico * 3) Transformação do biográfico no poetado * 10. O poetado da poesia e o conteúdo do poema não são o mesmo **Primeira parte principal** Entrada no âmbito do poema como palavra * 11. Início e fim do poema * 12. Sobre a linguagem: Palavra poetante e palavras sonoras * 13. A linguagem em nosso instante histórico * 14. Perspectiva sobre a unidade do poema * Repetição * 15. Poetar e explicação moderna da natureza. Sobre a doutrina da »imagem« e da »metáfora« * 16. »O nordeste sopra«. A graça da pertença ao ofício de poeta * 17. O »saudar«. Sobre o perigo da mania de explicação psicológico-biográfica * 18. Norbert von Hellingrath sobre a »loucura de Hölderlin«. Memória de von Hellingrath * 19. O des-locamento (Ver-rückung) de Hölderlin como inserção em outro lugar essencial * 20. O »caminhar« do nordeste. O »saudar« acompanhante do poeta * Repetição * 21. Da primeira para a segunda estrofe. O pensar-saudante como deixar-ser o saudado. O saudado pensa-se ao poeta * 22. Na unidade do saudado reunida pela saudação do poeta, surgem a labuta diária e a morada do homem **Segunda parte principal** »Dias de festa« e »Festa« na poesia de Hölderlin * 23. Indicações preliminares mediante citação de »passagens« da poesia * Repetição * 24. Celebrar como pausa no trabalho e transição para a reflexão sobre o essencial * 25. O brilho do essencial na celebração. Jogo e dança * 26. A relação essencial entre festa e história. A »festa de casamento« dos homens e deuses * 27. O festivo como origem dos estados de ânimo. Alegria e tristeza: O epigrama »Sófocles« * Repetição * 1) Celebrar como tornar-se livre na pertença ao extraordinário * 2) Celebração discreta no eco do »costumeiro« de um dia: Primeira estrofe da elegia »Pão e Vinho« * 3) »A festa« e o acontecimento-apropriador (Er-eignis). A festa do dia histórico na Grécia. Hölderlin e Nietzsche * 28. A saudação das mulheres. Sua copreparação da festa. As mulheres do sul da França e a festa passada da Grécia * Repetição * 29. Transição como reconciliação e compensação * 30. A »noite«: espaço-tempo do pensar nos deuses que foram. Transição na acolhida do ocaso e preparação do alvorecer * 31. O adequar-se dos deuses e dos homens ao conveniente. O conveniente e o destino * 32. Concepção do destino no pensar calculador da metafísica e »destino« no sentido de Hölderlin * 33. A festa como pausa compensadora para o destino * 34. A transição do passado da Grécia para o futuro: A verdade velada da poesia dos hinos * Repetição * 1) A proveniência da transição poetada. Os »semideuses« convocados para a transição. Hegel e Hölderlin * 2) O conveniente para homens e deuses é o sagrado. O enviar da fuga como deixar-ser * 3) Disposição como desprendimento na busca e perda da essência. O descaminho e o mal * 4) O caráter temporal da »pausa« e o conceito metafísico de tempo * 35. »Ares embaladores...«: O recolhimento na origem, o mais próprio dos homens e deuses. »Sonhos dourados...« * 36. Observação intermediária sobre explicações científicas dos sonhos * 37. O sonho. O onírico como o não-realizado ou não-ente * 38. Pensamento grego do sonho. Píndaro * Repetição * 39. O sonho como aparecimento sombrio do desaparecimento no sem-luz. Presenciamento e ausenciamento * 40. O possível como presenciamento do desaparecimento a partir de – e como aparecimento da chegada na ›realidade‹ (no Ser) * 41. O tratado de Hölderlin »O Devir no Perecer«. Sonho como trazer do possível e preservar do real transfigurado **Terceira parte principal** A busca do uso livre do próprio * 42. Timidez hesitante da transição em »passarelas lentas« * Repetição * 43. Grécia e Germânia: As margens e lados da transição para o aprender do historicamente próprio * 44. O próprio como o sagrado da pátria, inacessível às teologias e ciências históricas. O »supremo« * 45. A transição da segunda para a terceira estrofe. A fundação no pátrio * 46. Observação intermediária sobre três equívocos da virada de Hölderlin para o »pátrio« * 47. O aprender da apropriação do próprio * 48. O próprio dos alemães: »A clareza da apresentação« * 49. Embriaguez da reflexão superior e sobriedade da apresentação na palavra * 50. A »luz obscura«: O que deve ser apresentado no uso livre do próprio * 51. O perigo do adormecimento sob sombras. A reflexão »plena de alma« sobre o sagrado na festa **Quarta parte principal** A conversa com os amigos como preparação conveniente da festa * 52. A »conversa« na compreensão corrente e no uso poético da palavra por Hölderlin * 53. A »opinião« do »coração« na conversa: O sagrado * 54. O ouvir na conversa sobre amor e ação, que como celebração fundamentam antecipadamente a festa * 55. O perigo da conversa poética sobre amor e ações pela tagarelice * 56. A conversa poética como »recordação« (Andenken) * 57. A questão sobre onde estão os amigos e a essência da amizade vindoura * 58. A timidez dos amigos diante do caminho até a fonte * 59. »Fonte« e »rio«. A riqueza da origem * 60. Primeira apropriação da »riqueza« na viagem marítima dos poetas para o estrangeiro * 61. O aprendizado »de anos« do estrangeiro na viagem marítima de um longo tempo sem festa * 62. A única recordação do lugar dos amigos e do conveniente a ser poetado * 63. A palavra sobre o rio que corre para trás: A tímida pressentimento da essência do início e da história * 64. O caminho para o estrangeiro, o »esquecimento corajoso« do próprio e o retorno à pátria * 65. O fundar do sagrado vindouro na palavra **ANEXO** * Estrutura da interpretação das poesias mencionadas Posfácio do editor