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| + | ====== GA54 PARMENIDES (WINTERSEMESTER 1942/1943) ====== | ||
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| + | INHALT | ||
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| + | EINLEITUNG Vorbereitende Besinnung auf den Namen und das Wort ἀλήθεια und sein Gegenwesen. Zwei Weisungen des übersetzenden Wortes ἀλήθεια | ||
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| + | ERSTER TEIL Die dritte Weisung des übersetzenden Wortes ἀλήθεια: | ||
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| + | ZWEITER TEIL Die vierte Weisung des übersetzenden Wortes ἀλήθεια. Das Offene und das Freie der Lichtung des Seins. Die Göttin »Wahrheit« | ||
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| + | Zusatz | ||
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| + | Nachwort des Herausgebers | ||
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| + | **EINLEITUNG** Vorbereitende Besinnung auf den Namen und das Wort ἀλήθεια und sein Gegenwesen. Zwei Weisungen des übersetzenden Wortes ἀλήθεια | ||
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| + | * § 1. Die Göttin »Wahrheit«. Parmenides I, 22–32 | ||
| + | * a) Das gewöhnliche Sichauskennen und das wesentliche Wissen. Die Absage an das Geläufige des »Lehrgedichtes« durch das Aufmerken auf den Anspruch des Anfangs | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * 1) Beginn und Anfang. Das gewöhnliche Denken und das vom Anfang angefangene Denken. Das Zurücktreten vor dem Sein. Das textlich Wenige des Einfachen. Hinweis auf das »Übersetzen« | ||
| + | * b) Zwei Weisungen des übersetzenden Wortes ἀλήθεια. Das Streithafte der Unverborgenheit. Vorläufige Klärung des Wesens der ἀλήθεια und der Verborgenheit. Das Übersetzen und das Übersetzen | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * 2) Die Frage nach dem Namen der Göttin und seiner Übersetzung. Das der Verborgenheit entgegenliegende Wesen der Wahrheit der ersten beiden Weisungen. Die Un-verborgenheit und die Un-verborgenheit | ||
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| + | **ERSTER TEIL** Die dritte Weisung des übersetzenden Wortes ἀλήθεια: | ||
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| + | * § 2. Erste Besinnung über den Wandel des Wesens der Wahrheit und ihrer Gegenwesen | ||
| + | * a) Das Streithafte der Un-verborgenheit. Die dritte Weisung: der gegensätzliche Bezug zur Wahrheit. Der Nachklang der ἀλήθεια in der Subjektivität. Hinweis auf Hegel und Schelling. Weisung auf die Gegensätze von Verborgenheit und Unverborgenheit, | ||
| + | * b) Die Frage nach dem Gegenwesen von ἀλήθεια. Die Absenz des λήθεια und das ψεῦδος. Die Verhülltheit von Grundbedeutungen. Das Gegenwort λῆθος und das griechisch gedachte λανθάνεσθαι. Das aus der Verbergung erfahrene Vergessen. Homer, Ilias, XVIII, 46; X, 22; Odyssee, VIII, 93 | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * τό ψεῦδος als Gegensatz zum ἀληθές. Die Stammverwandtschaft von ἀληθές und λανθάνεσθαι. Hinweis auf Homer, Odyssee, VIII, 93. Der Entzug der Vergessenheit | ||
| + | * § 3. Klärung des Wandels der ἀλήθεια und des Wandels der Gegenwesen (veritas, certitudo, rectitudo, iustitia, Wahrheit, Gerechtigkeit – λήθη, ψεῦδος, | ||
| + | * a) Die in sich verschiedenen Bedeutungen von ψεῦδος und »falsch«. Der verdeckend erscheinenlassende Wesensbereich des Gegenwortes ψεῦδος. Hinweis auf Homer, Ilias, B 348 ff. Das ver-stellende Verbergen: die Grundbedeutung des ψεῦδος. Τὸ ψεῦδος: | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * 1) Die sogenannte richtige Übersetzung des ψεῦδος mit »falsch«. Die Bedeutungsmannigfaltigkeit von »falsch« und ψεῦδος. Das Verstellen und Verhehlen des ψεῦδος im Wesensbereich der Verbergung und Enthüllung. Hinweis auf Homer und Hesiod | ||
| + | * b) Das undeutsche Wort »falsch«. Falsum, fallo, σφάλλω. Der römische Vorrang des Zu-Fall-bringens in der Romanisierung des Griechentums durch das imperium (Befehl) als Wesensgrund des istum. Die Übersetzung des ψεῦδος in den römisch-imperialen Bereich des Zu-Fall-bringens. Das eigentliche Ereignis der Geschichte: Der Angriff der Romanisierung im griechisch-römischen Geschichtsbereich und die neuzeitliche Sicht des Griechentums mit römischen Augen | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * 2) Rückbesinnung auf das Wesen des »Falschen« und auf das Verhehlen und Enthehlen des ψεῦδος. Das Walten des römisch-imperialen Oberbefehls und die Tragweite des Unterschieds zwischen ψεῦδος und falsum | ||
| + | * c) Das Imperiale in der Gestalt des Kurialen der Kurie. Der Zusammenhang von verum und »wahr«. Die undeutsche Bedeutung von »wahr« durch das römisch-christliche verum. Verum: das feststehende Rechte als Gegenwort zum falsum. Verum und a-pertum; ἀληθές und sein Gegenteil zum ψεῦδος | ||
| + | * d) Der Wandel im Wesen der ἀλήθεια seit Platon. Die Aufnahme der Repräsentation der ἀλήθεια durch die ὁμοίωσις (als rectitudo der ratio) in die veritas. Die rectitudo (iustitia) der kirchlichen Dogmatik und die iustificatio der evangelischen Theologie. Das certum und der usus rectus (Descartes). Hinweis auf Kant. Die Schließung des Ringes der Wesensgeschichte der Wahrheit im Wandel der veritas zur »Gerechtigkeit« (Nietzsche). Die Einmauerung der ἀλήθεια im romanischen Bollwerk der veritas, rectitudo und iustitia | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * 3) Das Geschick der Zuweisung des Seins: Rückbesinnung auf die Geschichte des Wesenswandels der Wahrheit. Die »Bilanzen« der Historie (Burckhardt, | ||
| + | * 4) Das Ereignis des Umschlags des Wesens der Unwahrheit vom griechischen ψεῦδος zum römischen falsum. Die Vollendung des Wandels der veritas zur certitudo im 19. Jahrhundert. Die Selbstsicherung der Selbstgewißheit (Nietzsche, Fichte, Hegel) | ||
| + | * § 4. Die Mannigfaltigkeit der Gegensätze zum Wesensgefüge der Unverborgenheit | ||
| + | * a) Das reiche Wesen der Verborgenheit. Weisen der Verbergung: κρύπτω, | ||
| + | * b) Der Zusammenhang zwischen μῦθος und dem griechischen Götterwesen. Erde, Tag, Nacht und Tod im Bezug zur Unverborgenheit. Das Geheime als eine der Weisen der Verbergung. Der Ausschluß des Negativen der Falschheit und der Verstellung als alleinige Gegenwesen der Wahrheit | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * Ergänzende Erläuterungen: | ||
| + | * § 5. Der Gegensatz zum ἀληθές: | ||
| + | * a) Das Walten der Verbergung im λανθάνεσθαι. Die Verbergung des Vergessenden im Vergessenen: | ||
| + | * b) Die Scheu bei Pindar, Ol. Ode VII. 48 f., 43 ff.; und bei Sophokles, Oedip. Kol., 1267. Die ἀρετή (Entschlossenheit) als aus der λήθεια und dem αἰδώς bestimmte Entborgenheit des Menschen | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * 1) Drei Titel der Wesensgeschichte des Abendlandes. Hinweis auf »Sein und Zeit«. Das wesentliche Denken. Hinweis auf Hölderlin, Pindar. Der Anfang des Wesensbezugs des Seins zum Menschen in Wort und Sage. Das griechische Wesen des Menschen. Hinweis auf Hesiod | ||
| + | * c) Πρᾶγμα: | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * 2) Die Zusammengehörigkeit von Sein, Wort, Lese, Hand und Schrift. Der Einbruch der Schreibmaschine in den Bereich des Wortes und der Handschrift. Die Folge der Technik im gewandelten Bezug des Seins zum Menschen. Der Bolschewismus: | ||
| + | * § 6. Die letzte Sage des Griechentums vom verborgenen Gegenwesen der ἀλήθεια, | ||
| + | * a) Die πόλις der Pol der aus der ἀλήθεια bestimmten Anwesenheit des Seienden. Hinweis auf Sophokles. Der Niederschlag des streithaften Wesens der ἀλήθεια im Gegenwesen zur πόλις: ἄπολις. Hinweis auf Burckhardt | ||
| + | * b) Vorbereitung zum Notweg über die Bemerkungen zu Platons Gespräch über die λήθη und πόλις. Der Fug: Δίκη. Der todesträchtige Gang des Aufenthalts in der Polis und die Anwesung des Seienden nach dem Tode. Christlicher Platonismus. Hinweis auf Hegel | ||
| + | * c) Politeia: Der τόπος des Wesens der πόλις. Das wesenhaft Unpolitische der Politeia der Polis. Der Pol des πέλειν. Die Unmöglichkeit der Deutung der Polis aus dem »Staat«, der δίκη und iustitia. Tod: Übergang vom »hier« zum »dort«. Platonismus | ||
| + | * d) Die Frage nach dem »hier« und »dort«. Politeia, X, 614 b 2, und die Fragwürdigkeit des Hinweises auf den Mythos | ||
| + | * e) Ψυχή: der Grund des Bezugs zum Seienden. Das Wissen der Denker um die Daimonia. Hinweis auf Aristoteles und Hegel. Δαιμόνιον: | ||
| + | * f) Das den Anblick des Seins bietende Blicken (δέρκεσθαι). Das Aussehen (Anblick) des Seins (εἶδος). Der im Blicken sich der Unverborgenheit dargebende Gott (δαίμων) der Griechen. Das in das Geheure Hereinblickende: | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * 2) Das Undämonische der δαίμονες. Das entbergende Aufgehen des Seins: das Sichlichten. Das Blicken (Vernehmen) die anfängliche Weise des Aufgehens ins Lichte. Die Zwischenstellung des Tieres (Nietzsche, Spengler). Der Mensch: der Angeblickte. Θέα und ἰδέα: dasselbe Wort. Hinweis auf Heraklit, Frgm. 48. Unzureichende Erklärungen des griechischen Götterwesens. Der Blick als das Entscheidende für die Erscheinung des Ungeheuren im Geheuren. Das sich im Geheuren darweisende Un-geheure und der im Sein beruhende Bezug zum Götterwesen | ||
| + | * g) Der Unterschied der griechischen Götter zum christlichen Gott. Die Nennung des Seins in seinem Herein-blicken durch das Wort und der Mythos als die Weise des Bezugs zum erscheinenden Sein. Der Mensch: der Gott-Sager. »Untergang« von Kulturen (Nietzsche, Spengler). Der Grundzug der Seinsvergessenheit: | ||
| + | * h) Das sich ins Unverborgene hereingebende Gotthafte. Das Daimonion: der Blick im schweigenden Einholen in die Zugehörigkeit zum Sein. Der Entbergungsbereich des Wortes. Die »Entsprechung« des Gotthaften und Sagen-haften (τὸ θεῖον und ὁ μῦθος). Das Ins-Werk-bringen (Kunst) der Unverborgenheit und sein Medium in Wort und Mythos. Εὐδαιμονία und δαιμόνιος τόπος | ||
| + | * § 7. Die letzte Sage des Griechentums vom verborgenen Gegenwesen der ἀλήθεια, | ||
| + | * a) Feld und Lethe. Das Gotthafte bei den Griechen: Das Ungeheure im Geheuren. Das θεῖον in der anfänglichen ἀλήθεια und λήθη. Ἀλήθεια und θεά (Parmenides) | ||
| + | * b) Das Maß der entziehenden Verbergung der Unverborgenheit. Das Gesicht der ἰδέα Platons und die Gründung der Anamnesis (wie des Vergessens) in der Unverborgenheit. Λήθη: θεῖον. Die Vernehmung des Beginns der Dichtung Homers und des Spruches des Parmenides. Die Unvergeblichkeit der ἀλήθεια durch den Entzug der λήθη. Die Überholung der Erfahrung durch das Verfahren seit Platon (τέχνη). Hinweis auf Homer, Ilias, XXIII, 358 ff. | ||
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| + | **Wiederholung** | ||
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| + | * 2) Die Abstammung des Menschen aus der ungeheuren Ortschaft der entziehenden Verbergung. Der Beginn der Wandlung der Grundstellung des Menschen. Das Zusammenwalten der ἀλήθεια und des μεμνῆσθαι. Hinweis auf Homer, Ilias, XXIII, 358 ff. | ||
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| + | **ZWEITER TEIL** Die vierte Weisung des übersetzenden Wortes ἀλήθεια. Das Offene und das Freie der Lichtung des Seins. Die Göttin »Wahrheit« | ||
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| + | * § 8. Die erfülltere Bedeutung von Ent-bergung. Der Übergang zur Subjektivität. Die vierte Weisung: das Offene, das Freie. Das Ereignis der ἀλήθεια im Abendland. Die Bodenlosigkeit des Offenen. Die Entfremdung des Menschen | ||
| + | * a) Vorbereitung zur vierten Weisung. Die bisherige unzureichende Übersetzung mit »Unverborgenheit«. Die Zweideutigkeit des Wortes »Ent-bergung« und die erfülltere Bedeutung. Der Streit in der anfänglichen ἀλήθεια. Nähe und Anfang. Hinweis auf Homer. Die Zweideutigkeit des Erscheinens: | ||
| + | * b) Die vierte Weisung: das Offene als der Wesensanfang der Unverborgenheit. Hinweis auf »Sein und Zeit« und Sophokles, Aias, V, 646 f. Die Zeit als das Erscheinenlassende und Verbergende. Hinweis auf Hölderlin. Die Zeit als »Faktor« in der Neuzeit. Die Wesung der Offenheit in der Unverborgenheit. Die »Gleichsetzung« von Offenheit und Freiheit. Die ἀλήθεια als das Offene der Lichtung | ||
| + | * c) Licht und Blicken. Die »natürliche« Erklärung des Lichten durch den griechischen »Augenmenschen« gegenüber dem entbergenden Anblick. Das blickende Vernehmen. Ἀλήθεια: | ||
| + | * d) Das Offene am Anfang der Besinnung auf das Wort ἀλήθεια. Das wesentliche Denken: der Absprung in das Sein. Das unverborgen Seiende in der Geborgenheit des Boden-losen des Offenen (Freien) des Seins. Die Verbergung des Entscheids der Zufügung der Unverborgenheit im bergenden Offenen an den Menschen. Die Befugnis durch die Zufügung des Seins, das Offene zu erblicken: ein geschichtlicher Anfang. Die Entfremdung des Menschen gegen das Offene | ||
| + | * e) Das Offene in der Gestalt des ungehemmten Fortgangs des Seienden. Das Offene: das Freie der Lichtung. Das »Offene« der »Kreatur« in der achten Duineser Elegie Rilkes. Hinweis auf Schopenhauer, | ||
| + | * § 9. Θεά — Ἀλήθεια. Das Hereinblicken des Seins in das von ihm gelichtete Offene. Die Weisung des Hinweises auf das Wort des Parmenides: Die Fahrt des Denkers zum Haus der Ἀλήθεια und sein Hindenken zum Anfang. Das Sagen des Anfangs der abendländischen Sage | ||
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| + | Zusatz | ||
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| + | Nachwort des Herausgebers | ||
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| + | <tabbox tradução> | ||
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| + | **INTRODUÇÃO - MEDITAÇÃO PREPARATÓRIA COM O NOME E A PALAVRA aletheia E SUA ESSÊNCIA CONTRÁRIA. DUAS INDICAÇÕES DA TRADUÇÃO DA PALAVRA ALETHEIA** | ||
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| + | * § 1. A deusa " | ||
| + | * a) O conhecimento usual e o saber essencial. Renúncia da interpretação usual do "poema doutrinário" | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 1) Início e princípio. O pensar usual e o pensar originado pelo princípio. O retraimento diante do ser. O pouco do simples nos textos. Indicação para o " | ||
| + | * b) Duas indicações da tradução da palavra aletheia. O caráter conflitante do desencobrimento. Clarificação provisória da essência da aletheia e do retraimento. Transposição e tradução | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 2) A questão do nome da deusa e como traduzi-lo. A essência da verdade como oposta ao encobrimento nas suas duas primeiras indicações. Des-" | ||
| + | |||
| + | **PARTE I - A TERCEIRA INDICAÇÃO DE UMA TRADUÇÃO PARA A PALAVRA ALETHEIA: O ÂMBITO DE OPOSIÇÃO ENTRE ALETHEIA E LETHE NA HISTÓRIA DO SER** | ||
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| + | * § 2. Primeira meditação sobre a transformação da essência da verdade e de sua essência contrária | ||
| + | * a) O caráter conflitante do des-encobrimento. A terceira indicação: | ||
| + | * b) A pergunta pela essência contrária de alethes. A ausência de lethes e o pseudos. O encobrimento de significações fundamentais. A palavra contrária lathon e o lanthanomai pensado de modo grego. O esquecimento experimentado a partir do encobrimento. Homero, Ilíada XVIII, 46; X, 22; Odisseia VIII, 93 | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * To pseudos como o oposto de alethes. O parentesco de raiz entre as palavras aletheia e lanthano. Referência a Homero, Odisseia VIII, 93. O retraimento do esquecimento | ||
| + | * § 3. Clarificação da transformação da aletheia e da transformação de sua essência contrária (veritas, certitudo, rectitudo, iustitia, verdade, justiça - lethe, pseudos, falsum, incorreção, | ||
| + | * a) Os significados intrinsecamente diferentes de pseudos e " | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 1) A assim chamada correta tradução de pseudos por " | ||
| + | * b) A palavra não-alemã " | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 2) Reconsideração da essência do " | ||
| + | * c) O imperial na forma do curial da cúria. A conexão entre " | ||
| + | * d) A transformação na essência da aletheia desde Platão. A recepção da " | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 3) O destinar-se da atribuição do ser: consideração retrospectiva da história em relação à transformação da essência da verdade. Os " | ||
| + | * 4) O evento da conversão da essência da não-verdade do pseudos grego para o falsum romano. A plenificação da transformação da veritas em certitudo no século XIX. O auto-asseguramento da autocerteza (Nietzsche, Fichte, Hegel) | ||
| + | * § 4. A multiplicidade das oposições para o descobrimento no seu caráter essencial | ||
| + | * a) A rica essência do ocultamento. Modos de ocultamento: | ||
| + | * b) A conexão entre mythos e as deidades gregas. terra, dia, noite e morte em relação ao desencobrimento. O misterioso como um dos modos do encobrimento. A exclusão da negatividade na falsidade e na des-locação como uma e única essência contrária à verdade | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * Clarificação suplementar: | ||
| + | * § 5. A oposição a alethes: lathon, lathes. O evento da transformação do encobrimento que se retrai e o comportamento humano do esquecer | ||
| + | * a) A vigência do encobrimento no lanthanesthai. O encobrimento de quem esquece no esquecido: o esquecimento. Hesíodo, Teogonia, verso 226s. A lethe e a essência escondida de Éris (Luta), da Filha da Noite. Referência a Píndaro | ||
| + | * b) O temor em Píndaro, Ode olímpica VII, 48s; 43s; e em Sófocles, Édipo em Colonus, 1267. A arete (decisão) como o desvelamento do homem determinado com base na aletheia e aidos | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 1) Os três títulos da história essencial do Ocidente. Referência a Ser e tempo. Pensar essencial. Referência a Hölderlin e a Píndaro. O começo da relação essencial do ser com o homem na palavra e na saga. A essência grega de homem. Referência a Hesíodo | ||
| + | * c) pragma: a ação. A palavra como o âmbito essencial da mão humana. Escrito à mão e escrito datilografado. orthos e rectum. Ação essencial e o caminho para o descoberto. Obliteração como encobrimento. O modo de ser " | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 2) A correlação entre ser, palavra, colheita, mão e escrita. A irrupção da máquina de escrever no âmbito da palavra e da escrita à mão. A consequência da tecnologia na relação transformada do ser com o homem. O bolschevismo: | ||
| + | * § 6. A última saga dos gregos com respeito à essência contrária recôndita da aletheia, a lethe: o mito conclusivo da Politeia de Platão. O mito da essência da polis. Elucidação da essência do demoníaco. A essência dos deuses gregos à luz da aletheia. O " | ||
| + | * a) A polis como o pólo da presença determinada dos entes a partir da aletheia. Referência a Sófocles. A reverberação da essência conflitante de aletheia na essência contrária à polis: apolis. Referência a Burckhardt | ||
| + | * b) Preparação para o atalho ao comentário acerca do diálogo de Platão sobre lethe e polis. A harmonia: dike. O curso mortal da estadia na polis e a presença dos entes depois da morte. Platonismo cristão. Referência a Hegel | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 1) Politeia: o topos da essência da polis. O caráter essencialmente não-político da Politeia da polis. O pólo de pelein. A impossibilidade de interpretar a polis com base no " | ||
| + | * c) A questão do " | ||
| + | * d) psyche: o fundamento de uma relação com os entes. O conhecimento do pensador sobre daimonia. Referência a Aristóteles e Hegel. daimonion: a presença do extra-ordinário no ordinário. Os daimones, aqueles que acenam e mostram para dentro do ordinário | ||
| + | * e) O vislumbre (theao) que oferece a visão do ser. O ver a partir de dentro (vislumbre) do ser (eidos). O deus grego (daimon) que, no ver, apresenta-se no desencobrimento. O que vê para dentro do ordinário: o extra-ordinário. O aparecer do extraordinário no ver do homem | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 2) O não-demoníaco do daimones. A emergência desvelante do ser: o auto-iluminar-se. O ver (perceber), o modo primordial da emergência na luz. A posição intermediária do animal (Nietzsche, Spengler). O homem: o vislumbrado. théa e theá: a mesma palavra. Referência a Heráclito, fragmento 48. Insuficiente elucidação das divindades gregas. A visão como o decisivo para o aparecimento do extraordinário no seio do ordinário. O extraordinário mostrando-se no interior do ordinário e sua relação, fundada no ser, com as divindades | ||
| + | * f) A diferença entre os deuses gregos e o Deus cristão. A palavra como lugar de nomear o ser no seu iluminar a partir de dentro e o mito como o modo da relação ao ser que aparece. O homem: o proferidor de Deus. " | ||
| + | * g) O divino como o que se dá a partir do interior no descoberto. O daimonion: o ver em sua silenciosa recepção para a pertença ao ser. O domínio do descobrimento da palavra. A " | ||
| + | * § 7. A última saga da Grécia sobre a essência contrária da aletheia, a lethe (II). O mito final da Politeia de Platão. O campo da lethe | ||
| + | * a) A localidade do extra-ordinário: | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 1) Campo e lethe. O que, entre os gregos, é de deus: o extraordinário no ordinário. O theion na aletheia do princípio e na lethe. aletheia e thea (Parmênides) | ||
| + | * b) A medida do encobrimento retrativo do desencobrimento. O perfil da idea de Platão e a fundação da anamnese (tanto quanto do esquecimento) no desencobrimento. lethe: pedion. A percepção do início da poesia de Homero e da sentença de Parmênides. A impossibilidade de esquecer da aletheia pelo retraimento da lethe. A suspensão da experiência através do procedimento desde Platão (techne). Aceno para Homero, Ilíada XXIII, 358s | ||
| + | * Recapitulação | ||
| + | * 2) A proveniência do homem da localidade extraordinária do encobrimento que retrai. O início da transformação na posição fundamental do homem. A regência em conjunto da aletheia e de memnemai. Aceno para Homero, Ilíada XXIII, 358s | ||
| + | |||
| + | **PARTE II - A QUARTA INDICAÇÃO OFERECIDA PELA TRADUÇÃO DE ALETHEIA. O ESPAÇO ABERTO E LIVRE DA CLAREIRA DO SER. A DIVINDADE " | ||
| + | |||
| + | * § 8. O significado mais pleno do des-cobrimento. A transição para a subjetividade. A quarta indicação: | ||
| + | * a) Preparação para a quarta indicação: | ||
| + | * b) A quarta indicação: | ||
| + | * c) Luz e ver. O esclarecimento " | ||
| + | * d) O aberto no começo da meditação com a palavra aletheia. O pensar essencial: o salto para o ser. Entes descobertos no abrigo do sem-chão da abertura (livre) do ser. O encobrimento da decisão de concessão para o homem do desencobrimento no aberto que se resguarda. A habilitação, | ||
| + | * e) O aberto na forma da progressão irrestrita dos entes. O aberto: o livre da iluminação. O " | ||
| + | * § 9. theá - aletheia. O ver do ser para dentro do aberto iluminado por ele. A indicação no interior da referência da palavra de Parmênides: | ||
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